Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bünde – die AG „Schule ohne Rassismus“ unterwegs

Zwei gereinigte Stolpersteine in der Bünder Innenstadt erinnern an Ernst und Mathilde Friedlich. Daneben liegen Metallpolitur und weitere Reinigungsutensilien, die bei der Pflege der Gedenksteine verwendet wurden.
Gereinigte Stolpersteine in Bünde

Sind sie euch auch schon einmal aufgefallen? Kleine gold-glänzende Pflastersteine, die oft auf Bürgersteigen eingelassen sind und an jüdische Mitbürger*innen erinnern, die Opfer des Holocausts wurden. Diese so genannten Stolpersteine sind immer vor den Häusern eingelassen worden, in denen jüdische Mitbürger*innen wohnten, bevor sie entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.

Leider verblassen sie mit der Zeit und werden schmutzig, weshalb sie Passant*innen immer weniger auffallen. Um dem Vergessen etwas entgegenzusetzen, waren wir Schüler*innen von der AG „Schule ohne Rassismus“ am 7. Mai 2026 in Bünde unterwegs. Mit Reinigungsmitteln ausgestattet bestand unsere Mission darin, die Stolpersteine zu säubern.

Mit unserer Aktion wollen wir auch an die Synagoge erinnern, die früher das Zentrum jüdischen Lebens war und während des Pogroms im Jahr 1938 von den Nationalsozialist*innen angesteckt wurde.

Habt ihr auch Lust, an solchen Aktionen teilzunehmen? Ihr seid herzlich zu unserer AG eingeladen!

Schüler:innen stehen vor der Gedenktafel am ehemaligen Standort der Synagoge in Bünde. Die Tafel erinnert an die jüdische Gemeinde und an die Zerstörung der Synagoge während der Novemberpogrome 1938.
Erinnerung am Ort der ehemaligen Synagoge.

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