Musik und darstellendes Spiel prägen das kulturelle Leben unserer Schule auf vielfältige Weise. Ein fester Bestandteil dieser Schulkultur ist das jährliche Weihnachtskonzert. Es zeigt exemplarisch, wie musikalische, szenische und literarische Arbeit an unserer Schule zusammenwirken und über den Unterricht hinaus wirksam werden.
In besonderer Atmosphäre findet das Konzert in der Bartholomäuskirche statt. Der Kirchenraum bietet dabei nicht nur Aufführungsort, sondern Resonanzraum für gemeinsames Erleben: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Familien und Gäste kommen zusammen, um einen Abend zu erleben, der bewusst als Einstimmung auf die Weihnachtszeit gestaltet ist. Musik, Sprache und Szene greifen ineinander und bilden ein abwechslungsreiches, in sich stimmiges Gesamtprogramm.
Charakteristisch für die musikalische und szenische Arbeit an unserer Schule ist die stilistische Offenheit. Chorische Beiträge stehen neben Bandstücken, traditionelle Weihnachtslieder neben populärmusikalischen Arrangements, solistische Darbietungen neben szenischen Elementen. Unterschiedliche Jahrgänge und Lerngruppen wirken gemeinsam mit, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Gerade diese Vielfalt machte den besonderen Reiz des Abends aus: Musik wird nicht als einheitlicher Klang verstanden, sondern als Zusammenspiel verschiedener Ausdrucksformen.
Neben den musikalischen Beiträgen bereichern kurze Spielszenen, Texte und weihnachtlich-besinnliche Impulse das Programm. Sie greifen Alltagsbeobachtungen ebenso auf wie grundlegende Fragen nach Hoffnung, Orientierung und Gemeinschaft. Dadurch wird deutlich, dass kulturelle Bildung an unserer Schule mehr meint als das Einüben von Stücken: Sie eröffnet Räume für Reflexion, Kreativität und persönliche Beteiligung.
Das Weihnachtskonzert steht stellvertretend für das Engagement vor allem der Fachbereiche Musik sowie Darstellen und Gestalten innerhalb der Schulkultur. Es zeigt, wie Schule sich nach außen öffnet, außerschulische Lernorte einbezieht und gemeinschaftsstiftende Erlebnisse schafft. Musik und Schauspiel werden dabei zum verbindenden Element – zwischen Jahrgängen, zwischen Schule und Öffentlichkeit und zwischen Tradition und Gegenwart.


























