„Einer allein erreicht nicht viel – viele erreichen viel!“: Gesamtschüler setzen ein Friedenszeichen
Zum Vergrößern bitte klickenSeit mehreren Wochen werden die Menschen in der Ukraine von einem Krieg überzogen, den sie nicht wollten und der bereits jetzt viele Menschenleben gefordert hat. Zerstörung und Entbehrung kommen über das Land, und viele Ukrainer fragen sich, wann das Leid ein Ende haben wird.

„Friede!“ – ein im Alltag kaum gebrauchtes, weil selbstverständlich anmutendes Wort, ist der Wunsch vieler Ukrainer und unzähliger Bürger in Europa und weltweit. Auch an der Gesamtschule Rödinghausen sind Schüler- und Lehrerschaft betroffen von den Ereignissen, die uns zwar nicht unmittelbar betreffen, angesichts der Schrecken aber auch ängstigen.

Um ein deutliches Zeichen für den Frieden zu setzen, gestalteten viele Gesamtschüler kleine Din-A-6-Zettel zum Thema: Ukrainische Landesfarben, Peace-Zeichen und Friedenstauben waren häufige Motive, die von ihnen gewählt wurden. Jeder kleine Zettel ein Baustein, einer allein erreicht nicht viel, aber zusammen ergibt es ein beeindruckendes Zeichen.

Und so wurde alles am Freitag, dem 11.03.2022, zusammengefügt. SV-Schüler und andere helfende Hände gestalteten eine riesige Collage, die im Haupteingang der Schule aufgehängt wurde. Viele Schüler berichteten, dass sie durch die Beschäftigung mit der Gestaltung des Bildes auch Gelegenheit fanden, über das Geschehen im Klassenverband zu reden. Es fand sich auch Gelegenheit, sich die eigenen Bilder gegenseitig zu zeigen und zu erklären.

„Die farbenfrohe Collage soll Mut machen“, meint Beratungslehrerin Ariane Niediek, die gemeinsam mit dem Beratungsteam und der Schulsozialarbeit an der Koordinierung des Projektes beteiligt ist, „wenn wir als Gesellschaft ein deutliches Zeichen setzen, können wir zeigen, auf wessen Seite wir stehen. Und deswegen soll das gemeinsam gestaltete Bild auch noch länger im Eingangsbereich verbleiben!“

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