Erfolgreich von der Schule in den Beruf – Berufsorientierungstage im Jahrgang 12
Am 26. und 27. Januar dieses Jahres fanden die obligatorischen Studien- und Berufsorientierungstage im Jahrgang 12 statt. Im Rahmen der Landesinitative KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) widmeten sich die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch in Rahmen eines projektartig durchgeführten Tages zunächst ihrer eigenen Standortbestimmung im Berufsfindungsprozess, um anschließend workshopartig Module zur Stärkung der Entscheidungskompetenz zu durchlaufen.

Großes Interesse fanden die im Anschluss im Plenum gehaltenen Erfahrungberichte ehemaliger Schüler und Schülerinnen, die von ihren individuellen Entscheidungsprozessen und Werdegängen berichteten. Aus dem Abiturjahrgang 2018 waren zu Gast: Leonie Hensiek (Kommissaranwärterin im letzten Studienjahr Polizei Niedersachsen), Santana Andaloro (Industriekauffrau bei Harting), aus dem Abiturjahrgang 2021 waren zu Gast: Tim Windmüller (duales Studium Sport und Management beim SVR), Marvin Landwehr (duales Studium Tischler und Holztechnik bei Landwehr) sowie Anna Bernhardt (Ausbildung zur Mediengestalterin Print und Digital bei POS).
„Toll, dass sich Ehemalige so engagieren und uns erzählen, wie es nach dem Abi an unserer Schule so weitergehen kann“, freute sich eine Schülerin aus dem Jahrgang 12 nach der Veranstaltung.

Am darauffolgenden Donnerstag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler dann in zwei Gruppen entweder mit der konkreten Recherche im Dschungel der Studiengänge oder mit Fein- und Besonderheiten der Bewerbung zu dualen Ausbildung oder Studium in Betrieben. Mit dem für unsere Schule zuständigen Berufs- und Studienberater der Agentur für Arbeit in Herford, Daniel Ziemann, gelang es so, einige Möglichkeiten der individuellen Suche nach dem richtigen Weg an die Uni oder Fachhochschule auszuloten. Im Nebenraum lernten die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten zeitgleich mit der Ausbildungsleiterin der Sparkasse Herford, Alexandra Borgmeyer, und Jonas Ückermann, Auszubildender im ersten Lehrjahr ebendort, was es heißt, sich auf Ausbildungsplätze mit der Voraussetzung Abitur zu bewerben und welche großen und kleinen Dinge beim Anschreiben und Bewerbungsgespräch zu beachten sind.

Am Ende der zwei intensiven Tage zog die Studien- und Berufswahlorientierungsbeauftragte Julia Lomberg ein durchweg positives Fazit: „Gerade unsere Unterrichtsgäste mit ihrem Blick von außerhalb der Schule auf den gesamten Komplex Berufsfindung haben sicherlich so manchen Impuls bei den zukünftigen Absolventen gesetzt. Das macht es vielleicht etwas einfacher, in den nächsten anderthalb Jahren eine sicherere Entscheidung für die Zukunft zu treffen.“
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