Gesamtschüler auf Tour – Klassenfahrten starten wieder
Die Gesamtschule Rödinghausen betrachtet Klassenfahrten als wichtigen pädagogischen Bestandteil ihres Programms. Gemeinsam als Klasse etwas zu erleben, sei es in Stadt- oder Naturlandschaft, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und hilft dabei, das Vertrauen in die Mitschüler zu stärken. Daher war es umso tragischer, dass durch die Coronapandemie für längere Zeit keine Klassenfahrten mehr stattfinden durften. „Durften“ – das ist die Vergangenheitsform, denn vom 30. August bis 2. September 2021 ging es wieder hinaus aus dem Kreis Herford und hinaus nach Deutschland.

Alle 8. und 10. Klassen waren unterwegs und erkundeten Strand, Wald und Großstadt: Ob Norderney, Alfsee oder Berlin – die Ziele waren und sind vielfältig. Während im achten Jahrgang noch der sportliche Aspekt im Vordergrund stand, waren die 10. Klassen auch kulturell unterwegs. Die Entwicklung der Klassengemeinschaft stand auf dem Programm, als es etwa in den achten Jahrgängen mit dem Fahrrad bis zum Alfsee und zurück ging oder auf Norderney mit dem Surfbrett auf der Nordsee. Andererseits erkundeten zwei zehnte Klassen Berlin und begaben sich hinein ins Zentrum deutscher Politik und Geschichte. Ob es das Denkmal für die ermordeten Juden Europas war oder eine Führung im Rahmen der Unterwelten – Einblicke in Themen, die sonst im Gesellschaftslehre-Unterricht verhandelt werden, konnten allseits erworben werden.

„Am Ende bin ich aber immer wieder froh, wenn Kollegen und Schüler wieder da sind“, gesteht Schulleiter Andreas Hillebrand. Gerade durch den Bahnstreik sei es in diesem Jahr für einige Gruppen etwas komplizierter gewesen, die Rückfahrt geordnet anzutreten. Insgesamt aber, so Hillebrand, habe alles geklappt, und die Erlebnisse der Klassenfahrten seien für alle überwältigend gewesen.

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