Blutspenden rettet Leben – sechs Gesamtschülerinnen unterstützen das Deutsche Rote Kreuz
Engagiert haben sich beim Blutspendetermin Meike Kipping, Marleen Bitter, Anna Lübrecht, Marlen Lohrie, Birte Schäffer und Charlotte Brinkmann
Engagiert haben sich beim Blutspendetermin Meike Kipping, Marleen Bitter, Anna Lübrecht, Marlen Lohrie, Birte Schäffer und Charlotte Brinkmann
Zum wiederholten Male waren am 14. Mai 2021 sechs Gesamtschülerinnen im Einsatz für das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Im Haus des Gastes in Rödinghausen halfen sie dabei, den Blutspendetermin professionell abzuwickeln – und das im Rahmen einer Kooperation zwischen DRK und einer Schule, die in Ostwestfalen-Lippe einmalig ist. Zu den Aufgaben der sechs Oberstufenschülerinnen gehörte es unter anderem, die Blutspender im Haus des Gastes zu begrüßen, die Spenderdaten aufzunehmen, Kinder zu betreuen oder auch den Gesundheitszustand der Spender zu erfragen.

An der Gesamtschule Rödinghausen koordiniert Lehrer Ulrich Hucke die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz. Schon seit vielen Jahren leitet er den Schulsanitätsdienst und kooperiert dadurch immer wieder mit dem Roten Kreuz. Die gewachsenen Beziehungen zwischen Schule und DRK waren jetzt hilfreich, da durch die Coronazeit auch beim DRK Probleme auftreten. Es sind zwar mehr Blutspender zu verzeichnen, die Zahl der Helfer nimmt aber ab, weil viele von ihnen durch ihr Alter zur Risikogruppe gehören und damit ein Einsatz schwieriger wird.

„Für uns war es daher selbstverständlich, dass wir helfen“, meint Ulrich Hucke und freut sich über die Kooperation, die mit Kreisrotkreuzleiter Sven Kampeter vereinbart wurde. „Wir haben jetzt eine AG Blutspende eingerichtet“, führt Hucke weiter aus, „die Teilnahme an Blutspendeterminen wird dann natürlich vorausgesetzt.“ Natürlich sind es nicht nur die Mitarbeiter des DRK, die von der Kooperation profitieren. Alle teilnehmenden Schülerinnen lernen die Übernahme von sozialer Verantwortung, können ihre Teamfähigkeit verbessern und leisten einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit – schließlich retten Blutspenden leben. Aber auch konkrete Qualifikationen warten auf die Teilnehmerinnen: Durch die Teilnahme an der AG Blutspende erhalten sie eine kostenlose Ausbildung in Erster Hilfe und werden mit einem Beiblatt zum Zeugnis in besonderer Weise ausgezeichnet. „Natürlich hilft eine solche Bescheinigung auch bei der Berufswahl. Wir haben einige Schülerinnen an der Schule, die überlegen, später im sozialen Bereich zu arbeiten“, zeigt sich Ulrich Hucke zuversichtlich. Und selbst wenn man später beruflich etwas ganz anderes mache, sei es eine prägende Erfahrung, sich für das Allgemeinwohl einzusetzen. Der Einsatz am Samstag dauerte übrigens über fünf Stunden: Bereits um 15 Uhr versammelten sich die Teilnehmerinnen der AG Blutspende, um den Blutspendetermin vorzubereiten. Ab 16 Uhr bis 20 Uhr war dann die eigentliche Blutspende geöffnet, danach stand das Aufräumen an.

Engagiert haben sich beim Blutspendetermin Charlotte Brinkmann, Marleen Bitter, Anna Lübrecht, Birte Schäffer, Marlen Lohrie und Meike Kipping.

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