Wir geben Kindern Zukunft
Gesamtschule der Gemeinde Rödinghausen

Besondere Versetzungsbestimmungen an Gesamtschulen in NRW

Die Versetzungsbestimmungen werden durch das Schulgesetz sowie durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO-S I) des Schulministeriums geregelt.

Laut § 27 (APO-S I) gibt es für die Gesamtschule besondere Versetzungsbestimmungen:
In der Sekundarstufe I gehen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzung in die Klassen 6 bis 9 über. Eine freiwillige Wiederholung einer Klasse ist auf Wunsch der Eltern möglich. Die Klassenkonferenz soll den Verbleib eines Kindes in einer Klassenstufe empfehlen, wenn die Schülerin bzw. der Schüler dadurch besser gefördert werden kann. Die Eltern können der Empfehlung der Klassenkonferenz widersprechen.

Am Ende der Klasse 9 werden die Schülerinnen und Schüler in die Klasse 10 versetzt, wenn sie mindestens die Bedingungen für die Vergabe des Hauptschulabschlusses erfüllen. Das heißt, die Versetzung erfolgt, wenn die Leistungen in allen Fächern und Lernbereichen ausreichend und besser sind. Einzelne nicht ausreichende Leistungen können in einem bestimmten Rahmen ausgeglichen werden. Einzelheiten sind im § 42 APO-S I geregelt.

Eltern und Kinder werden von den Klassenleitungen und von den Fachlehrkräften über den aktuellen Leistungsstand z. B. an Elternsprechtagen, in den so genannten Klassenstunden und in Einzelgesprächen informiert und beraten.

Zu den Gesetzestexten und Erläuterungen: