Wir geben Kindern Zukunft
Gesamtschule der Gemeinde Rödinghausen

Leistungsbewertung und Leistungskonzept

Schule ist ein Ort des Lernens: Das Vermitteln von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten ist (neben der Erziehung) die Kernaufgabe jeden Unterrichts. Gleichzeitig werden an der Schule Leistungen aber auch gezielt eingefordert, um sie zu bewerten. Die bekannteste Form dieser Überprüfung ist die Klassenarbeit oder Klausur.

Das Leistungskonzept unserer Schule verfolgt dabei zwei wichtige Ziele:
  • Zum einen soll die Leistungsbewertung dem Lernenden, aber auch der Lehrkraft (und den Eltern), Aufschluss über den Lernprozess geben. Hier steht die Frage im Mittelpunkt, inwiefern bestimmte Lernziele zu bestimmten Zeitpunkten erreicht wurden.
  • Zum anderen legt das Ergebnis der Leistungsüberprüfung auch eine Grundlage für die weitere Förderung der Schüler. Dies kann im Kleinen die Anregung sein bestimmte Vokabeln zu wiederholen, im größeren Zusammenhang aber auch die Empfehlung eine weitere Fremdsprache zu erlernen, da die Ergebnisse in Deutsch und Englisch beim Schüler deutliche Stärken im Lernfeld Sprachen zeigten.
Beim Werten von Schülerleistungen werden Lernleistungen und -erfolge beurteilt, nicht die Person des Lernenden. Es werden dabei die Dinge zugrunde gelegt, die im Unterricht auch vermittelt wurden. Dabei können die Schüler ihre Sach-, Handlungs-, Urteils- oder Methodenkompetenz unter Beweis stellen.

Schüler können dabei Leistungen in ganz vielen verschiedenen Zusammenhängen erbringen. Da ist zum einen die oben erwähnte Klassenarbeit. Aber auch Referate, die Durchführung von Experimenten, handwerkliches Arbeiten, Zeichnen, Singen, Vorlesen und Vortragen gehören beispielsweise mit dazu. Insgesamt können Leistungen also in zwei großen Beurteilungsbereichen erbracht werden: den schriftlichen Arbeiten und den sonstigen Leistungen im Unterricht.

Für jedes Unterrichtsfach sind diese beiden Bereiche noch einmal genauer unterteilt. Die Gewichtung der einzelnen Leistungen wurde von den Fachschaften ebenfalls vorgenommen und in den Bewertungskriterien für die Fächer festgehalten.

Über die Beurteilungskriterien und die zu erbringenden Leistungen informieren die Fachlehrer die Schüler ihrer Klassen bzw. Kurse zu Beginn des Schulhalbjahres. Außerdem geben die Lehrer den Schülern in regelmäßigen Abständen Rückmeldung über deren derzeitigen Leistungsstand, um ihnen Orientierung auf ihrem Lernweg zu geben.

Die Bewertung von Leistungen erfolgt in der Regel in Form von Noten (Ausnahme: der Kurs Informationtechnische Grundbildung und die Ergänzungsstunden). Bei schriftlichen Arbeiten können die Lehrkräfte die Noten durch zusätzliche erläuternde Bemerkungen ergänzen.

Zeugnisse können neben den Noten für die einzelnen Fächer auch zusätzliche Bemerkungen zum Arbeits- und Sozialverhalten wie zum Beispiel die Teilnahme am Schulsanitätsdienst enthalten.

In unserer Schule haben Schüler auch außerhalb von Unterricht die Möglichkeit ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. So können z. B. die Kinder aus den Jahrgängen 5 und 6 am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teilnehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit der Teilnahme an verschiedenen Sprachprüfungen. Die Schüler können – bei erfolgreicher Absolvierung der Prüfung – international anerkannte Zertifikate wie das DELF-Diplom (Französisch) oder das ELSA-Diplom (Englisch) erhalten.

Schüler unserer Schule nehmen auch an Schachturnieren sowie an verschiedenen Sportwettkämpfen teil und können sich dort Medaillen und Urkunden sichern. Beim Projekt „Jugend forscht“ demonstrieren die Schüler ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten und gehen mit ihnen in einen Wettbewerb. Neben der Selbstbestätigung, die die Schüler durch die Teilnahme an diesen Aktivitäten erlangen, erhalten sie auch schriftliche Nachweise über diese besonderen Leistungen, welche wir in Form eines Portfolios den Schulzeugnissen beilegen.