Wir geben Kindern Zukunft
Gesamtschule der Gemeinde Rödinghausen

Jugend forscht – Schüler experimentieren

Timon Wünsch mit seinem "Freizeitmobilizer"

Timon Wünsch holt den zweiten Platz und den Sonderpreis Umwelttechnik bei Jugend forscht

Der 12-jährige Timon Wünsch hat mit seinem „Freizeitmobilizer“ bei dem Regionalentscheid in Herford (Kreise Minden-Lübbecke, Herford, Bielefeld und Gütersloh) in der U15-Sparte von Jugend forscht im Bereich Technik den zweiten Platz sowie den Sonderpreis Umwelttechnik geholt. Ein erster Platz wurde bei den vier Beiträgen nicht vergeben.

Damit war er der Bestplatzierte im Bereich Technik (Schüler experimentieren). Die Entscheidung fiel am Sonnabend, dem 18.02.2017. Der Tag war lang und anstrengend, dafür dann aber von Erfolg gekrönt.

Wie jedes Jahr läuft zwischen dem Regionalentscheid in Herford und den Sommerferien die Projektfindungsphase. Man kann in den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik und Informatik und in Technik ein Projekt anmelden.
In manchen Projekten, z. B. in Biologie ist das zeitige Beginnen im Frühjahr erforderlich, um an die projektbezogenen Daten zu kommen. Spätestens ab den Sommerferien sollte das Projekt feststehen und auf seine Durchführbarkeit getestet werden. Bis zum 30. November muss das Projekt dann online angemeldet werden. Dann sollte spätestens auch mit der Hausarbeit angefangen werden. Dieser Teil ist für die jüngeren Teilnehmer noch sehr schwer, weil sie noch über keine schulischen Erfahrungen über das Schreiben einer Hausarbeit verfügen. So brauchen sie hier besonders Hilfe. Die Hausarbeit muss dann in der ersten Januarhälfte als PDF-Datei online verschickt werden. PreisverleihungAnschließend geht es darum, das jeweilige Projekt gut zu „verkaufen“: Wie gestalte ich meinen Stand bei dem Regionalentscheid? Wie stelle ich mein Projekt möglichst gut gegenüber den Zeitungen (ca. eine Woche vor dem Regionalentscheid), der Jury und den interessierten Besuchern bei dem Regionalentscheid vor?
Das Hauptproblem bei der Teilnahme ist erfahrungsgemäß das Zeitmanagement: Anfangs wollen manchmal einige bei Jugend forscht mitmachen, eigentlich sind es dann viel zu viele, denn Herr Dilger, der die Projekte begleitet, kann maximal nur drei Projekte betreuen.
Sobald sich herausstellt, dass man selbst kreativ arbeiten muss, springen die ersten ab, dann kommen manche überhaupt nicht voran und das rechtzeitige Schreiben der Hausarbeit lässt weitere Schüler abspringen. Wer es bis hierhin geschafft hat, versucht dann in der Regel auch den Rest erfolgreich zu meistern.

Während Jugend forscht bei uns an der Schule nur ein freiwilliges Mittagspausenangebot (mittwochs in der 6. Stunde) ist, gibt es an vielen teilnehmenden Schulen eine Jugend forscht-AG oder sogar eine Art Jugend forscht-Unterricht. So ist Timons Leistung bei dem Wettbewerb sicher noch einmal besonders hoch zu bewerten.