Wir geben Kindern Zukunft
Gesamtschule der Gemeinde Rödinghausen

Inklusiver Unterricht

Inklusiv unterrichten heißt, jedes Kind entsprechend seiner Fähigkeiten zu fördern und zu fordern, unabhängig seiner ethnischen Herkunft, seines Geschlechts oder seiner individuellen Fähigkeiten.

Seit dem Schuljahr 2014 / 2015 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe damit, wie inklusiver Unterricht in unserer Schule aussehen soll. Die Ergebnisse ihrer Überlegungen fassten sie in einem schuleigenen Inklusionskonzept zusammen, welches die Grundlage unserer Arbeit mit inklusivem Unterricht darstellt.

Mit Beginn des Schuljahres 2015 / 2016 hat die Gesamtschule Rödinghausen im Jahrgang 5 begonnen inklusiv zuarbeiten. Derzeit gibt es zwei Klassen, in der 25 Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden. Alle Kinder lernen zusammen im Klassenverband und nehmen auch gemeinsam an anderen Klassenaktivitäten teil. Die sonderpädagogische Förderung der Schüler erfolgt also weitestgehend innerhalb der Lerngruppe. Ebenso werden in der Lerngruppe auch leistungsstarke Schüler gefordert. Im Unterricht sind deshalb oft zwei Lehrkräfte anwesend, so dass die Möglichkeit besteht, schnell auf die Bedürfnisse der Kinder zu reagieren, Hilfestellungen zu geben oder weiterführende Angebote zu machen. Außerdem besteht so die Möglichkeiten, vermehrt individuelle Lernformen anzubieten, wie z. B. Partnerarbeit oder Lernen an Stationen. Diesen Anforderungen wurde außerdem damit Rechnung getragen, dass der Inklusionsklasse ein zusätzlicher, benachbarter Differenzierungsraum zur Verfügung steht. So können die Lehrkräfte die Klasse in bestimmten Arbeitsphasen in Gruppen aufteilen und notwendige Lernarrangements bereitstellen.

Zwei Klassenlehrer sind für die Schüler verantwortlich. Sie werden in ihrer Arbeit durch Förderpädagogen und die Sozialpädagogen unterstützt. Gemeinsam mit den Fachlehrern der Klasse bilden sie ein Team, das eng zusammen arbeitet. In der wöchentlich stattfindenden Teamstunde stehen soziale und fachliche Bedürfnisse der Schüler im Vordergrund. Es werden gemeinsame Absprachen getroffen, z. B. für Unterrichtsplanung, den aktuellen Lernprozess oder auch für die Erziehungsarbeit.

Ziel der inklusiven Arbeit ist es, dass alle Kinder von den Bedingungen in der inklusiven Lerngruppe profitieren. Dies zu evaluieren ist die Aufgabe der Arbeitsgruppe. Gesammelte Erfahrungen fließen in das bestehende Konzept ein bzw. es ergänzen.