Wir geben Kindern Zukunft
Gesamtschule der Gemeinde Rödinghausen

Erfolge an der Gesamtschule Rödinghausen – 118 Kings und Queens erhalten ihren Schulabschluss

Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs mit ihren KlassenlehrernAm 28. Juni 2019 erhielten alle Schüler des 10. Jahrgangs an der Gesamtschule Rödinghausen ihre Abschlusszeugnisse aus der Hand ihrer Klassenlehrer. Auch in diesem Jahr freute sich Schulleiter Andreas Hillebrand über den Erfolg der jungen Menschen: „Alle 116 Absolventen erhalten heute einen Schulabschluss: acht den  Hauptschulabschluss, 33 den mittleren Schulabschluss und 75 sogar den mittleren Schulabschluss mit der Berechtigung zum Übertritt in die Oberstufe.“ Der Erfolg des Jahrgangs zeige einmal mehr, wie viel von Lehrern, Eltern und natürlich den jungen Menschen selbst investiert worden sei, um Bildungserfolg zu haben. Der Erfolg steht damit auch in der Tradition der Gesamtschule Rödinghausen, an der „Kindern eine Zukunft“ gegeben wird, wie es auch im Schulmotto heißt.

In seiner Rede ging Hillebrand auf die Abschlussmottos der einzelnen Jahrgänge ein. So seien es 118 Kings und Queens  (10 b), denen er Zusammenhalt wünschte – und keinen abgehobenen Lebenswandel, damit Einzelne später nicht als Mitglieder bei Elitepartner landen müssten. Wenn „die Elite geht“ (10 a), so Hillebrand, müsse sie sich zunächst einmal fragen lassen, was genau es heiße, elitär zu sein. Mithilfe eines Anagramms verdeutlichte er, dass dazu auch die Fähigkeit gehöre, zu leite(n), zu eile(n) und miteinander zu teile(n). Den Stoff „durchgezogen zu haben“ (10 b), habe zur Folge, dass nunmehr alle Abgänger bestens auf das Berufs- und gegebenenfalls weitere Schulleben vorbereitet seien, so dass es keinen Grund gebe, „Panik auf der Titanic“ (10 d) zu haben.

Im Namen der Gemeinde Rödinghausen wünschte auch der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Büttke den Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Ihnen böten sich vielfältige Möglichkeiten und Chancen, ihr Leben an ihrer Persönlichkeit auszurichten. Dazu zitierte er Steve Jobs, den langjährigen Chef von Apple, der immer danach verfahren habe, seinen späteren Beruf zu lieben, da man sonst unglücklich werde.

Auch Jule Klipker und Jan Niemeyer nahmen diesen Faden wieder auf. Die beiden Schülervertreter machten deutlich, dass es – auch wenn es manchmal Eltern anders sähen – egal sei, ob man Tierärztin werden wolle oder eine handwerkliche Berufsausbildung anstrebe: Ohne persönliches Interesse sei man in der Berufswelt zum Scheitern verurteilt.

Gerahmt wurde der 10er-Abschluss durch das Vokalensemble unter der Leitung von Musiklehrer Hermann Rongen: Vier Schülerinnen des 10. Jahrgangs präsentierten Songs, die das Schulleben widerspiegeln könnten: Von „Working out 9 to 5“ bis hin zu „Oh Happy day“, das den würdigen Abschluss des Abends bildete. Moderiert wurde die Abschlussfeier von Marie Sophie Horstmann.


zurück