Wir geben Kindern Zukunft
Gesamtschule der Gemeinde Rödinghausen

Die Gesamtschule Rödinghausen feiert Einweihung des neuen D-Traktes

Schulleiter Andreas Hillebrand, Bürgermeister Ernt-Wilhelm Vortmeyer und Architekt Dirk StanczusIn einem feierlichen Akt wurde am 3. November 2018 der neue, 1.200 Quadratmeter große Gebäudetrakt D der Gesamtschule Rödinghausen eingeweiht. Die Gemeinde als Bauherrin beschreitet damit einen Weg, der Inklusion und Digitalisierung am Schulort weiter vorantreiben soll. Entstanden sind Musik-, Technik-, Kunst- und Physikräume, die aus den alten Gebäudeteilen der Schule umgezogen sind und dort mithin mehr Platz für den inklusiv angelegten Unterricht der Gesamtschule freimachen. „Die Schule wird damit auch in Zukunft dazu beitragen, in Rödinghausen bestmögliche Bildungschancen zu bieten,“ betonte Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer in seinem Grußwort. Nicht nur „die reduzierte Architektur“, so Architekt Dirk Stanczus, rege zum Lernen an, sondern auch die Ausstattung. In allen neu errichteten Räumen hat deshalb auch die klassische Tafel ausgedient und ist durch moderne Displays ersetzt worden. Flächendeckendes WLAN sowie mobile Endgeräte für Lehrkräfte und Schüler werden folgen.

Sowohl Schulleiter Andreas Hillebrand als auch Architekt Dirk Stanczus betonten in ihren Einweihungsreden die Bedeutung des „dritten Pädagogen“: Neben Mitschülern und Lehrern spiele insbesondere das Schulgebäude eine große Rolle, um Lernerfolge zu begünstigen, erläuterte Dirk Stanczus den etwa 60 erschienenen Gästen aus Politik, Handwerk und Schule. Deshalb seien die neuen Räume „hell, freundlich, durchlässig und insgesamt multifunktional“ konzipiert worden. Schule sei niemals nur Lernort, also auch Ort der Konzentration, sondern auch Ort der Bewegung, was auch durch das von Stanczus genutzte Wort des „Forum minimum“ deutlich wurde. Mit diesem Begriff bezeichnete er den Raum am Ende der Schule, in dem die Einweihungsfeierlichkeiten stattfanden. Hier sei es nun möglich, mit wenigen Handgriffen einen Ort der Begegnung zu schaffen, der unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht werde. Letztlich bilde der Abschluss des D-Traktes auch den Abschluss des bereits 1988 initiierten Umbaus der damaligen Hauptschule. Das „Forum minimum“ entspreche dem Schlussstück im A-Trakt, so dass das ursprüngliche Konzept nun als vollendet angesehen werden könne.

Die Schlussworte der Einweihungsfeier gehörten Schulleiter Andreas Hillebrand. Er stellte sich die Frage, ob denn „ein Neubau der Schlüssel zum schulischen Erfolg“ sein könne. Schließlich kam er zu der Antwort, dass auch er einen Beitrag liefern könne, um aus Schülern das Beste herauszuholen. Wichtiger sei aber noch, dass inhaltliche Fragen zur Unterrichtspraxis geklärt würden. Und auch da habe die Schule bislang viel erreicht: So gebe es mittlerweile ein neues Medienkonzept und auch Antworten auf die Inklusion würden immer wieder geliefert – und dazu trage der neue Anbau maßgeblich bei. Mit ihm könne die Gesamtschule eine „Schule für alle Kinder der Gemeinde“ sein.

Alle Redner betonten zugleich den Erfolg der Baumaßnahmen, der bei anderen Projekten dieser Größenordnung keineswegs selbstverständlich sei. Seit dem Teilnahmewettbewerb um die Errichtung des Schulbaus 2016 und der Vergabe an das Architekturbüro BKS im Jahr 2017 konnten alle Baufristen eingehalten werden, so dass tatsächlich im August 2018 die neuen Räume in Betrieb gehen konnten. Ein großer Dank gilt allen 41 vorwiegend heimischen Firmen, die am Bau beteiligt waren.

Gerahmt wurde die Einweihungsfeier durch den Oberstufenchor unter der Leitung von Musiklehrerin Luise Stoll, der mit zwei Liedern das Publikum für sich einnehmen konnte. Nachdem die symbolische Schlüsselübergabe an den Schulleiter erfolgt war, wurden die Feierlichkeiten mit Führungen durch das Gebäude sowie einem gemeinschaftlichen Mittagessen in der Aula abgeschlossen.


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