Wir geben Kindern Zukunft
Gesamtschule der Gemeinde Rödinghausen

Neue Fünftklässler in die Gesamtschule Rödinghausen aufgenommen

Heliumballons steigen in den Himmel
Am 29.08.2018 sind 105 Mädchen und Jungen in den neuen fünften Jahrgang der Gesamtschule Rödinghausen aufgenommen worden. Der Tag begann für die neuen Schüler und deren Eltern mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche von Rödinghausen, ehe es dann um 9.30 Uhr in der Schule zur Einschulungsfeier kam.

Vor Eltern, Verwandten und Freunden hießen Schulleiter Andreas Hillebrand, Abteilungsleiter Burkhard Stark sowie der Bürgermeister der Gemeinde Rödinghausen, Ernst-Wilhelm Vortmeyer, die neuen Fünftklässler herzlich willkommen. In seiner Einführungsrede kam der Schulleiter auf den Begriff des Glücks zu sprechen. Es sei schwierig, für alle Menschen gleichermaßen festzulegen, was genau glücklich mache: Für die einen sei es ein Fußballspiel, für andere die Lektüre eines guten Buches oder das Handyspiel. Im Märchen seien die Momente des Glücks oft die Momente des „Wünsch dir was!“: „Du hast drei Wünsche frei: Was fehlt dir zu deinem Glück?“

Wünsche, so betonte es Schulleiter Hillebrand, existierten am Tag der Einschulung bei den Lehrern der Fünftklässler und bei ihm selbst: guter Zusammenhalt, kreative Schüler, engagierte Schüler, ein gutes Miteinander zwischen Schülern und Lehrern, wachsende Selbstständigkeit und vieles mehr. Seine Wünsche an die Eltern verband er mit der Bitte, sich an der Schule zu engagieren – bei Schulfesten, an Beratungstagen, in der Cafeteria. Dann werde die Schulzeit erfolgreich verlaufen.

Abteilungsleiter Burkhard Stark verdeutlichte in seinem Begrüßungswort zwei Prinzipien, die er den neuen Schülern mit auf den Weg gab: Zunächst betonte er, dass Schule „einen Plan“ brauche. Er ermutigte die neuen Fünftklässler, zielgerichtet zu lernen und sich auf das Schulleben zu konzentrieren. Mithilfe eines Gebäudeplanes erläuterte er, wie wichtig es ist, den Überblick im Leben zu behalten, um jederzeit zu wissen, wohin die Reise gehe.

Weiterhin betonte er die Vielfalt, von der gerade die Gesamtschule Rödinghausen lebe. Genau wie auf einer Baustelle benötige eine gelingende Schule die unterschiedlichsten Charaktere und Befähigungen, um erfolgreich zu sein. Nicht jeder Handwerker könne alles, genauso sei es auch in der Schule: Auch hier gebe es – im übertragenen Sinne – Zange und Akkuschrauber, die sich ergänzen müssten. Alle Schüler mit ihren unterschiedlichen Begabungen seien in Rödinghausen willkommen.

Auch Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer machte den neuen Fünftklässlern Mut für ihren Start an der Gesamtschule Rödinghausen. In seinem Grußwort hob er die Investitionen, die die Gemeinde Rödinghausen getätigt hat, um die Schule fit für die Zukunft zu machen, hervor. Mittlerweile ist der neue Anbau fertiggestellt worden und noch in diesem Jahr soll auch die flächendeckende WLAN-Nutzung in der Schule ermöglicht werden. Er verband seine Worte mit der Begrüßung von mehreren Kollegen, die mit einem Buchgeschenk bedacht wurden.

Nachdem die Klassenlehrer ihre Klassen in Empfang genommen hatten und ein erstes Kennenlernen in den frisch renovierten Klassenräumen stattfinden konnte, trafen sich alle Beteiligten um 12 Uhr auf dem Schulhof. Dort wurden von den Schülern Heliumballons in den Himmel geschickt, an denen sie ihre Wünsche befestigt hatten.


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