Romfahrt vom 23.05.-29.05.2016
Salvete vos omnes!

Oder wie man in Italien sagen würde: „Buongiorno!“

Am Montag gegen 15 Uhr ging es mit dem nagelneuen Reisebus zunächst mit Busfahrer Josef und schließlich mit Jörg, der uns die ganze Woche über begleitet hat und uns mit Rat und Tat zur Seite stand, auf nach Italien. Und als sich dann am Dienstagmittag nach einer langen Fahrt das Tor der Campinganlage öffnete, konnten 36 Schülerinnen und Schüler, die beiden Lehrer Herr Kleine und Frau Nolte und natürlich Busfahrer Jörg nach einer Weile die Chalets beziehen und gespannt den Platz erkunden gehen. Und dieser hat neben dem Pool und den tierischen Besuchen von Geckos, Nacktschnecken und vielen Katzen eindeutig unsere Erwartungen übertroffen. Gespannt auf die nächsten Tage, aber völlig erschöpft, fielen wir alle am Abend total müde ins Bett.

Als am Mittwoch die Gesamtschule Rödinghausen bei der Papstaudienz aufgerufen wurde und der Papst höchstpersönlich auch noch an uns vorbeifuhr, waren viele begeistert. Anschließend zeigte uns Barbara bei der Stadtführung Rom und seine Sehenswürdigkeiten sowie kleine Gassen mit Restaurants und mehrere Trinkbrunnen, an denen man sich jederzeit kühles Wasser holen konnte. Dabei verriet sie uns, wo man dort das beste Eis Europas probieren kann, welches wir bei schönem Wetter genossen haben. Außerdem erklärte uns Barbara, dass die Ampeln in Rom nur zur Verschönerung der Stadt dienen, da sich kaum einer an die Verkehrsregeln hält, wobei es durchaus mal zu Autoschäden kommen könnte. Wie gewaltig die Sehenswürdigkeiten Roms sein können, haben wir dann am Donnerstag beim Kolosseum und dem Forum Romanum erkannt. Doch während wir auf den Einlass warteten, haben wir ebenfalls bemerkt, wie anstrengend Straßenhändler eigentlich sein können. Alle paar Minuten kam jemand, um Selfie-Sticks, eisgekühlte Wasserflaschen oder Souvenirs an uns zu verkaufen und blieb dabei sehr hartnäckig stehen. Mit Sprüchen oder Liedern, wie z. B. „Ice Ice Baby“ versuchten sie immer wieder unsere Aufmerksamkeit zu erregen.

Nach der Besichtigung ging es nach kurzer Zeit nach Ostia Antica und später zu dem dortigen Strand, an dem wir einen schönen Abend verbrachten. Freitag trafen wir nach einer etwas längeren Fahrt in Pompeji ein, wo wir auch den Vesuv sehen konnten. „Attacke!“, hieß es dann bei der Führung mit Alfonso, der uns mit einer Menge Humor durch die Ausgrabungsstätte führte und Herrn Kleine kurzerhand einen neuen Namen gab: „Tobi“. Nach viel Freizeit am Samstag, vielen tollen Erlebnissen und Erfahrungen und dem Genuss warmen Wetters ging es dann gegen 18 Uhr wieder nach Hause. Trotz eines kleinen Unfalls, der dennoch Spuren an unserem Bus hinterließ, kamen wir alle wohlbehalten am Sonntag gegen 14.30 Uhr wieder an der Schule an, wo unsere Eltern schon auf uns warteten.

Und weil seit Mittwoch ein paar unserer Münzen auf dem Grund des Trevibrunnens liegen, besagt ein alter Brauch, dass wir vielleicht sogar wiederkommen werden …

Sophia und Viktoria Oltmann


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