Zwischen Traum und Wirklichkeit
Was ist die Aufgabe der Kunst? Die Wirklichkeit nachzuahmen oder neue Welten zu erfinden?

Die Schüler der Gesamtschule haben beide Möglichkeiten ausgelotet. Der Jahrgang 11 erforschte Gegenstände mit allen Sinnen, um dann einen Illusionsraum auf der zweidimensionalen Fläche zu schaffen. Ziel war die Gestaltung eines indirekten Selbstportraits. In einem zweiten Schritt wurde nach dem Vorbild des Kubismus der Illusionsraum zu Gunsten einer völlig neuartigen Raumschöpfung zerstört.

Der Jahrgang 6 setzte sich mit dem Surrealisten Juan Miro auseinander, der das Ziel hatte, die Bilder des Traums und des Unterbewusstseins ans Licht zu holen. Bei Miro finden sich nur noch wenige gegenständliche Andeutungen, er baute Figuren aus einfachsten Formen auf. Unsere jüngsten Schüler haben mit nicht weniger Phantasie Theaterszenen zu Miros Kunst entworfen, Bühnenbilder entwickelt und Marionetten gebaut.


  

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